blickwechsel

blickwechsel 2008

Im Rahmen des Projekts <bildungswerk-lokhalle> führte blickwechsel einen Workshop zum Thema streetmedia durch. Beteiligte waren eine Gruppe von internationalen KünstlerInnen und Street-MediatorInnen, asiatische KrankenhausmanagerInnen (in Ausbildung bei InWEnt), jugendliche Graffiti-ExpertInnen sowie SeniorInnen von seniorstreetart.

Bei dem Workshop wurden Beziehungen und Assoziationen zwischen den Themen Gesundheit, Stadt, Kultur, Kommunikation und Nachhaltigkeit erforscht und kreativ umgesetzt in Form von streetmedia: Graffiti, Schablonen, Poster, Collagen und Tags. So entstanden fortwährend immer neue Bilder an einer dafür bereitstehenden Graffiti-Wand im Naturpark Südgelände. Der Prozess wurde fotografisch sowie filmerisch dokumentiert und so weiterverarbeitet.

Erste Ergebnisse gab es schon zum Präsentationstag im Rahmen der <bildungswerk-lokhalle> Anfeuerung! (2.Oktober 2008) in der Lokomotivhalle zu sehen. Zum Media Facades Festival im Oktober 2008 wurden die Endergebnisse am Collegium Ungaricum in Mitte Berlin präsentiert. Der an die Fassade des Collegiums projizierte Film wurde im Zeitraffer gezeigt, was das Erscheinen und Verschwinden von streetmedia verdeutlichte.

In Kooperation mit:
Rachel Lee und Stephan Kodura
Media Facades Festival Berlin 2008
Grün Berlin Park und Garten GmbH &
InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH

 

blickwechsel 2007

Der Workshop “Blickwechsel” war als dialogischer Prozess konzipiert, in dem es um einen Wissens- und Erfahrungsaustausch mit visuellen Mitteln ging. Er machte die Teilnehmer mit Methoden ästhetischen Lernens vertraut. Sie wurden angeleitet, ihre Erfahrungen in Berlin mit künstlerischen Mitteln zu reflektieren. In den Arbeitsergebnissen zeigten sie durch ihre Arbeit auch ihren Blick auf unsere Kultur. Wir arbeiteten mit der Technik der Collage die es ermöglicht, vorgefundene Versatzstücke in eigene Sinnkontexte einzuordnen. Auf einer Reise reihen sich Bilder, Wahrnehmungen und Informationen oft unvermittelt aneinander, aus denen das Individuum Sinn konstruieren muss. Hier liegt die Analogie zur Situation der Teilnehmer, die sich mit ihrem Aufenthalt in Deutschland sowohl räumlich als auch intellektuell auf eine Reise begeben haben.

Die Arbeit gliederte sich in zwei Arbeitswochenenden und den zweiwöchigen Zwischenraum als die drei Bestandteile des Workshops. Künstlerische Prozesse erfordern Zeit und Vertrauen, Ideen müssen Raum haben, um wachsen zu können. Nach dem ersten intensiven Wochenende mit viel praktischer künstlerischer Arbeit nahmen die Teilnehmer Aufgaben und Anregungen mit, um in den zwei folgenden Wochen die Stadt wie ein Künstler zu betrachten. Dabei konnten private- unwichtig scheinende Details von Bedeutung sein. Es ging darum mit einem persönlichen Blick das Wichtige und Gültige aus der Fülle der Erfahrungen heraus zu filtern.

In Kooperation mit:
Seraphina Lenz
Grün Berlin Park und Garten GmbH
InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH